Patrick Sadler

"Meine Nase in Seerosen"



Ein Gewässer, das den Himmel spiegelt und die Wasserwelt zeigt, die mit Seerosen gefüllt sind. Es ist eine Blumenteppich, der in Verbindung mit mehreren physikalischen Elementen (die Erde, wo die Wurzeln verankert sind, das Wasser durch das sie hindurch gehen, auf dem sie schwebend in der Luft sich entfalten und mit der Photosynthese durch das Feuer der Sonne gedeihen).

So wie diese Oase des Friedens ist meine Arbeit eine Suche nach zeitlosem Frieden mit der Botschaft als altruistischer Hoffnung, weniger Glücklichen zu erlauben, ihr Leiden zu beschwichtigen.

Es war auf Initiative meines Freundes, des Malers Fernand Bertemes, der mich eingeladen hatte, um eine Ausstellung im Grand Palais in Paris sehen zu gehen, die die bildliche Karriere von Monet als Retrospektive zeigte, wo der emotionale Schock für mich unermesslich war, vor allem auch, weil wir zuvor die Seerosen des Orangerie-Museums besucht hatten.

Man hat schnell verstanden, dass man nicht besser als Monet sein könne. Gleichzeitig ist das Thema der Seerosen unglaublich anziehend, weil es dem Maler ermöglicht, alle natürlichen Elemente in einem Gemälde zu vereinen. Diese Konvergenz der Phänomene gibt dem Thema einen zeitlosen Charakter jenseits der epochalen Modi.

Dieses Thema kann sehr schnell zur malerischen Katastrophe füren, weil es unmöglich ist, seine Arbeit nicht mit der von Monet zu konfrontieren. Indem wir die Teiche unserer eigenen Region malen, erkennen wir erst das Genie dieses Malers.

Ohne Nachahmungswillen, sich vor einem Teich zu befinden so wie Monet vor hundert Jahren zu Beginn des ersten Weltkrieges, spürt man die Ruhe, die von diesem natürlichen Ort ausgeht. Es ist wie eine "Wiederverbindung" mit einem Ganzem, in dem man vergessen hat, dass man ein Teil davon ist. Vielleicht hat uns die Überindustrialisierung den Kontakt zu einer Natur verlieren lassen, deren Bestandteile wir selbst sind?

Vor der friedlichen Ausstrahlung der Seerosen möchte man die Befriedung, die das Gemälde ausstrahlt, visuell mit anderen teilen. Und trotz seiner "alten Technik"-Seite ist die Ölmalerei für alle zugänglich, ohne dass man eine Maschine herstellen muss, um sie betrachten zu können.

Und im Angesicht des möglichen Unglücks, behält ein Teich seinen beruhigende Ausstrahlung, auch nachdem er entstellt wird, durch eine Autobahn halbiert und sogar von einem unüberwindbaren Zaun umgeben ist, um die Zerstörung durch die Menschen zu vermeiden, vermittelt der Charme der Wasserlilien ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft für eine in Not geratene Menschheit.

So auch entstand das Gemälde der Seerosen in einer ersten Arbeit fÜr die Ausstellung “Les briques de la solidarité”.

Danach gab es eine Reihe von Skizzen, Zeichnungen und Gemälden, die Jessica David, Leiterin, Kulturbeauftragte und Kuratorin beim LNBD, zur Kenntnis genommen hatte. Dank ihres Engagements, ihrer Erfahrung als Ausstellungsorganisatorin und ihres kulturellen Wissens hat alles Gestalt angenommen. Die Ausstellung findet in einer Schule statt und ermöglicht auch einem jungen Publikum, sich mit zeitgenössischer Bildkunst auseinander zu setzen.

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